8. VideoKunstNacht

Kristina Paustian, Towards the Zero Point, 2017

Dani Ploeger, Death Plunge (falling selfie), 2016-19

Interweaving Spheres

Wechselbeziehungen digital realer Räume

mit Arbeiten von:

Patricia Detmering (DE), great filter, 2019/20
Franziska Harnisch (DE), Kumpel, Lieblingsmenschen, Beste Freunde, 2019

Kristina Paustian (RUS/DE), Towards the Zero Point, 2017
Dani Ploeger (NL/DE), Death Plunge (falling selfie), 2016-19
Dagmar Schürrer (AUT/DE), Virtualized, 2019/20

 

kuratiert von Peggy Schoenegge und Manja Ebert

 

organisiert von Medienkunst e.V. Berlin

Samstag, 7.3.2020, 19 – 24 Uhr

20:30 Uhr Franziska Harnisch Performance „Facebnb“

 

Sonntag, 8.3.2020 14 – 18 Uhr

14 Uhr Künstlergespräch 

 

Der Eintritt zu den Veranstaltungen des Kunstvereins ist frei.

Impressionen von der 8. VideoKunstNacht

Bilder: (c) Wolfgang Meier-Kühn, Die Brücke Kleinmachnow

Im digitalen Zeitalter erweitert sich der physische Raum um den digitalen Raum. Wir bewegen uns im Internet und auf mobilen Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops stets zwischen den beiden Welten, überprüfen unsere E-Mails auf dem Weg zum nächsten Termin, sehen in den sozialen Medien, was unsere Freunde gerade machen oder bearbeiten unsere Selfies mit digitalen Filtern. Die Grenzen beider Räume verschwimmen. Das Reale und das Digitale sind unmittelbar miteinander verbunden und Teil unseres Lebens.

 

Die Künstler*innen des mkv betrachten dieses Beziehungsgeflecht aus unterschiedlichen Perspektiven. Patricia Detmering schafft eine dystopisch anmutende Videoinstallation und fragt nach der Zukunft unserer Zivilisation. Franziska Harnisch beschäftigt sich in ihrer mehrkanaligen Videoarbeit mit der Bedeutung von Freundschaft auf sozialen Netzwerken wie Facebook. In Kristina Paustians Werk werden die Besucher*innen aktiviert und begeben sich auf eine Reise an den Nordpol. Dani Ploegers großformatige Projektionen behandeln die Frage nach der Bedeutung des Körpers im digitalen Zeitalter. Mit Hilfe der Augmented Reality (AR) Technologie macht Dagmar Schürrer den virtuellen Raum über digitale Erweiterungen ihrer Videoarbeit unmittelbar erfahrbar.

 

Alle Videoarbeiten sind installativ in den Räumen des Landarbeiterhauses eingebettet. Erweitert durch die künstlerischen Installationen, werden die Bildwelten der Videoarbeiten im Ausstellungsraum materialisiert und physisch greifbar. Auf diese Weise wird die Wechselwirkung zwischen digitalem und realem Raum verbildlicht und für die Besucher*innen erfahrbar.

In Kooperation mit medienkunst e.V. – Verein für zeitgenössische Kunst mit neuen Medien. Über den mkv: „Mit dem Fokus auf neue Medien schließt der mkv eine Lücke zwischen kommerziellen Sammlungen und Institutionen, die sich den neuen, digitalen Medien gegenüber nur bedingt öffnen. Als gemeinnütziger Verein fördern wir experimentelle Ausstellungssituationen und Kommunikationskanäle, suchen und testen neue Ausdrucks- sowie Erfahrungsräume für Medienkunst.“

Adresse und Anfahrt:

 

Landarbeiterhaus Kleinmachnow, Zehlendorfer Damm 200, 14532 Kleinmachnow

Bus: 622 von U Bahn Krumme Lanke > Haltestelle Kleinmachnow, Am Weinberg
601/X1 von S Bahn Teltow oder Potsdam Hbf > Haltestelle Stahnsdorf, Stahnsdorfer Hof

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