Falk | Ochmann

Grafik: Rainer Ehrt

Christine Falk und Anne Ochmann sind gestandene Künstlerinnen, die nicht zum ersten Mal zusammen ausstellen. Die in delikaten Farbklängen präzise gemalten Fassaden- Antlitze von Christine Falk korrespondieren auf hintergründige Weise mit den zeichenhaften Bronzen und verrätselten Gehäusen von Anne Ochmann.

 

„Christine Falks malerische Kompositionen haben eine präzise Gültigkeit und selbstverständliche Schönheit, wie sie zum Beispiel Kristallen oder Naturformen innewohnt. Sie ruhen in sich und strahlen diese Ruhe aus. Ihre mitunter komplex komponierte Formstrenge wird kompensiert, gesteigert, vollendet durch ihr zweites Lebenselement, die Farbe. Nur selten erlaubt Christine Falk sich einmal quasi- impressionistische Ausbrüche in freiem oder bewegterem Pinselduktus, zuallermeist sind die Bildelemente mit großer Disziplin und malerischer Präzision zueinander gesetzt.

 

Anne Ochmann setzt mit ihren Skulpturen den wirkungsvollen Kontrapunkt zu den Bildern: Ein subtiles Gleichgewicht herrscht da in den Räumen nebenan, leise öffnen sich die Türen der hochgestelzten kleinen Behausungen und laden zum Übernachten ein nach imaginären Reisen unter fremden Himmeln. Achtsam schreiten Anne Ochmanns kleinen Frauenfiguren ihre Wege ab oder balancieren sorgsam auf schmalen bronzenen Steigen. Auch Einsame oder Paare sind unterwegs auf schmalen Lebensbooten – offen bleibt, ob sie ein Ruder führen oder sich treiben lassen.“

 

Aus der Rede von Rainer Ehrt zur Vernissage am 15. März

 


Ausstellung  vom 15. März bis 19. April

Vernissage am 15. März um 16 Uhr

Geöffnet Samstags und Sonntags von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung (Telefonisch anmelden unter 0173 – 8112451)

 

Der Eintritt ist frei. Hinweise zum Besuch der Ausstellung im Landarbeiterhaus hier. Wenn Sie direkt informiert werden möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter


 

BIlder: Iris Nienstedt