Janetzke | Safrin

Bild: Iris Nienstedt

SOLVEIG JANETZKE | Malerei
UTE SAFRIN | Skulptur

 

Ausstellung  vom 19. September bis 17. Oktober 2021


Termine:

Gallery Walk mit Solveig Janetzke: Samstag, 25. September 2021, ab 14 Uhr

Gallery Walk mit Ute Safrin: Sonntag, 10. Oktober 2021, ab 14 Uhr


Eröffnung: Sonntag, 19. September 16 – 18 Uhr

Musikalische Begleitung: Grit Ellen Sellin auf dem Akkordeon (Open Air)
Zur Ausstellung spricht 16:30 Rainer Ehrt,  Vorsitzender Die Brücke e.V.


Geöffnet Samstags und Sonntags von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung (Telefonisch anmelden unter 0173 – 8112451)


Der Eintritt ist frei. Aktuelle Hinweise zum Besuch der Ausstellung und zu den aktuell gültigen Hygiene- und Abstandsregeln im Landarbeiterhaus hier


 

Zweiklang – Kunst an Wand und im Raum

 

„Mit dieser Ausstellung kehren wir einmal mehr zu unserer seit über einem Jahrzehnt bewährten und geübten Praxis von Kunst an Wand und im Raum zurück, die dennoch immer wieder neu und spannend ist, entsprechend des immer wieder neuen und anderen individuellen künstlerischen Zugriffs, dem wir ausgesetzt werden, und dem wir uns lustvoll aussetzen wollen. Mit Solveig Janetzke und Ute Safrin stellen nun zwei Künstlerinnen aus, die nicht nur befreundet sind, sondern sich in ihrer ganz unterschiedlichen Arbeit auch gegenseitig inspiriert haben, ein Zweiklang, der im Landarbeiterhaus spätestens auf den zweiten Blick zu spüren ist.“

 

Solveig Janetzke lebt in Falkensee, arbeitet im Atelierhaus Waldsiedlung Groß- Glienicke und entwickelte ihre Malerei autodidaktisch.

 

„So sind ihre Figurationen kraftvoll und wuchtig mit Kreide oder Kohle angelegt (man sieht und darf sehen bisweilen die Spuren noch unter den Farbschichten) – Auch hier waltet ja ein universeller Dualismus zwischen einer Formidee und einem Inhalt, oder auch zwischen wildem, spontanen, spritzendem Pinselschlag und in irgend einer Weise beendetem, geschlossenem, „fertigen“ Endzustand. Wir sind, wenn wir den Titeln der Bilder folgen wollen, zu einer Seereise eingeladen, die gleichzeitig aber auch eine Reise durch Seelen – und Sehnsuchtszustände ist, genau so widersprüchlich, hin- und hergerissen, wie es uns umtreibt, während das passiert, was sich Leben nennt, und auch abgründig wie unsere Träume, in denen manchmal das Verdrängte und Unbewußte herauf scheint, damit wir es nicht vergessen.“

 

Ute Safrin, Bildhauerin; geboren 1952 in Düsseldorf; Industriekauffrau, Sozialpädagogin grad., Dipl. Freie Kunst (Plastik); lebt und arbeitet in Berlin seit 2000.

 

„Der Mensch ist das Maß, Und nichts Menschliches ist Ute Safrins Figuren und Figurinen fremd: Gelassen und entspannt im Kontrapost oder wild ineinander verschlungen, erdenschwer oder schwerelos wie manchmal im Traum, schwellende Schenkel und strotzende Brüste, das Spiel und der Kampf der Geschlechter, die immer wieder neue, immer wieder wundersame Transformation vom Säugling zum Erwachsenen, ablesbar am Wandel der Proportionen und an der wachsenden Individualisierung der Züge.“

(Auszüge aus der Rede von Rainer Ehrt zur Eröffnung)

Bildnachweis (c) Wolfgang Meier-Kühn, Iris Nienstedt

Bericht zur Ausstellung in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ+)