
Grafik: Wolfgang Meier-Kühn
Feministische Ideen sind seit jeher utopische Ideen. Am Vorabend des 8. März fragen wir uns (aufs Neue), wo wir stehen, wie wir ihnen näherkommen und wo wir sie bereits finden. Mit Installationen, Videos, Performances, einer AR-Experience und einem Kurzfilmprogramm wollen wir zuhören, entfliehen, anpassen, aushalten, anpacken, fantasieren, begegnen, zurückbesinnen, träumen, kämpfen, loslegen…
Feminist ideas have always been utopian ideas. On the eve of March 8, we ask ourselves (once again) where we stand, how we can get closer to them, and where we can already find them. With installations, videos, performances, an AR experience, and a short film program, we want to listen, escape, adapt, endure, tackle, fantasize, encounter, reflect, dream, fight, get started…
7. März 2026 | 20 – 24 Uhr
Installation und Performance
Yvon Chabrowski | shattered layers: surfaces, body, and ai images
Laura Fong Prosper | Guardiana del Agua
Kathrin Hunze | DATA ME: DATA SUGAR
Kaja Krebs | Wild Horses
Lauren Moffatt | Local Binaries
Programm
20:00 Uhr Begrüßung | Charlotte Kühn
20:15 Uhr Performance | Yvon Chabrowski
21:00 Uhr Panel
21:40 Uhr Performance | Kathrin Hunze
ab 22:00 Uhr Screening Kurzfilme
Screening Experimentelle Kurzfilme
Bermuda (Erik Warolin // Schweden // 2018 // 08:00 min)
Les Lévres gercées (Kelsi Phung et Fabien Corre // Frankreich // 2018 // 05:00 min)
Glückspfad (Thea Sparmeier, Jakob Werner, Pauline Cremer // Deutschland // 2021 // 05:19 min)
Moonjump (Lasse Holdhus // Deutschland // 2018 // 05:18 min)
Kuratiert von Charlotte Kühn.
Yvon Chabrowski spürt in der skulpturalen Video-Performance ‘shattered layers: surfaces, body, and ai images‘ der Frage nach, wie wir uns körperlich im Verhältnis zu den uns umgebenden Bildschirmen bewegen können und welche neuen Sehmechanismen wir entwickeln müssen, um Bilder in ihrer Vielschichtigkeit wahrzunehmen.
Laura Fong Prospers Videoarbeit „Guardiana del Agua“ ist eine Ode an Pachamama, Mutter Erde oder den lebendigen Erdkörper aus aquatischen und Unterwasserwelten, als erhaltenden Körper, der Leben für andere Körper ermöglicht.
Kathrin Hunze hinterfragt mit ihrer Performance zur Videoarbeit DATA ME: DATA SUGAR ausgehend vom Prinzip des Tamagotchi-Effekts den glücklichen virtuellen Körper mithilfe eines Programms namens „Perfect Happiness“.
Kaja Krebs verhandelt in ihrer Installation „Wild Horses“ u.a. mithilfe der Ikonographie des Kupferstichs Melencolia I (Dürer) und dem Karussell als Symbol die Zusammenhänge von Spektakel und Melancholie, Schwindel und technischen Fortschritt.
Lauren Moffatts „Local Binaries“ ist inspiriert von Therapietechniken, die „embodied mindfulness“ (‚verkörperte Achtsamkeit‘) fördern und gibt uns Einblicke in die (inneren) Welten von neun Frauen, die gemeinsam das Universum dieser Augmented Reality entstehen lassen.
Landarbeiterhaus Kleinmachnow, Zehlendorfer Damm 200
Der Eintritt ist frei // Free Admission.
Anfahrt
Bus 622 von U Bahn Krumme Lanke oder S Bahn Mexikoplatz Haltestelle Kleinmachnow Am Weinberg
Bus 601/X1 von S Bahn Teltow oder Potsdam Hbf, Haltestelle Stahnsdorf, Stahnsdorfer Hof
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